Über den Plan

„Ich studiere Medizin, weil ich das Handwerk lernen möchte, um dann in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit wirklich mit anpacken zu können. Damit ich nicht nur theoretisch weiß, was zu tun ist.“

Diesen Satz habe ich in meinen fünf Jahren Medizinstudium schon hunderte Male gesagt – und letztes Jahr mit Erschrecken festgestellt, dass die Studieninhalte sich kaum mit Themen wie öffentlicher Gesundheitsversorgung und Globaler Gesundheit beschäftigen. Also fasste ich den Entschluss, mich kurz vor Ende meiner Vorlesungszeit selbstständig mit diesem Themen auseinander zu setzen. Um damit dann hoffentlich ein größeres Verständnis einer globalen Medizin zu gewinnen.

Aber wo finde ich diese Antworten?

In langer Planung habe ich mir also einen Plan erarbeitet, der mehrere Länder, Projekte, aber insbesondere auch verschiedene Versorgungsbereiche abdeckt.

1. Köln, Deutschland: Famulatur beim Mobilen Medizinischen Dienst des Gesundheitsamtes in der Versorgung von Drogenabhängigen und Menschen ohne festen Wohnsitz.

2. Butare (Huye), Ruanda: Public Health Praktikum bei Eat to fight your disease e.V. In Kooperation mit Kuzamura Ubuzima zum Thema „Ernährung von Krankenhauspatienten“.

3. Kamukongo Village (Nahe Masaka), Uganda: Einblick in die Arbeit eines kleinen ambulanten Gesundheitszentrums auf dem Land.

4. Phalombe, Malawi: Stationäre Famulatur in einem kleinen Krankenhaus im Süden Malawis mit dem Verein MalawiMed e.V.

In diesem Blog möchte ich euch einladen, mit mir auf Entdeckungstour zu gehen. Hier werde ich über die Projekte, Länder und Kulturen berichten und meine Erfahrungen – ganz besonders auch für mich – reflektieren.

Viel Spaß!